Hitzewelle: Bauunternehmen passen Arbeiten an die Bedingungen an

Südtirol ist in diesen Tagen von einer Hitzewelle betroffen. Gerade Menschen, die im Freien arbeiten, spüren die Auswirkungen besonders.

„Unsere Bauunternehmen sind sich darüber bewusst, weshalb sie organisatorische Anpassungen vornehmen. Klar ist, dass in Südtirol nicht alle Baustellen gleichermaßen betroffen sind – in Tallagen ist die Situation selbstverständlich anders als in Höhenlagen. Viele Unternehmen versuchen der Hitze entgegenzutreten, indem beispielsweise der Arbeitsbeginn nach vorne verlegt wird, die Prozesse angepasst werden, mehr Pausen gemacht und viel Wasser zur Verfügung gestellt wird. Uns Unternehmern ist das Wohlergehen unserer Mitarbeitenden ein zentrales Anliegen – keiner hat etwas davon, wenn sie aufgrund der Hitze ausfallen“, erklärt der Präsident des Baukollegiums, Christian Egartner.

Von weiteren Verordnungen hält er jedoch nicht viel – einerseits, weil es bereits verschiedenste Leitlinien, u.a. des Staates, gibt, die zur Anwendung kommen. „Und andererseits, weil neue Verordnungen neue Bürokratie schaffen“, so Egartner.

Wie der Geschäftsleiter des Baukollegiums, Thomas Hasler, erklärt, setzt sich auch das Kollegium dafür ein, die Sensibilität zum Thema und die richtigen Verhaltensweisen sowohl bei den Mitgliedsunternehmen als bei den Arbeitenden auf den Baustellen zu verbessern. „Innerhalb des Kollegiums sowie auch mit den Gewerkschaften, diskutieren wir zudem, was wir gemeinsam machen können, um in den Tagen der extremen Hitze die Mitarbeitenden noch besser zu schützen“, so Hasler.